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DH - höchste Stufe der Aufstiegsfortbildung
Die höchste Ebene des stufenweisen modularen Fortbildungssystems bildet gegenwärtig das Berufsbild Dentalhygieniker/in. Das Aufgabengebiet in der Praxis umfasst primär die orale Prophylaxe, insbesondere:
das Erkennen und Erfassen von Krankheiten im Bereich der Mundhöhle,
die intensive Beratung und Motivation der Patienten zur häuslichen Prophylaxe sowie
die Assistenz bei allen komplizierten Behandlungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich.
Im Unterschied zur/zum ZMF umfassen die Fortbildungsinhalte der DH-Fortbildungsordnung insbesondere die individuelle Befunderhebung in den Bereichen Prävention und Parodontologie sowie die parodontale Begleit- und Erhaltungstherapie. Mit diesen Schlüsselqualifikationen ist die/der DH ein/e entscheidende/r Mitarbeiter/in des Zahnarztes bei der Betreuung der Pardontalerkrankungen, vor allem weil sie/er durch ihre Tätigkeit im Rahmen des Recalls den Langzeiterfolg sicherstellt.
Erfolgsmodell 'made in BW'
Die Landeszahnärztekammer BW war bundesweit die erste Länderkammer, die 1994 die DH-Aufstiegsfortbildung initierte. Inzwischen hat sich die Aufstiegsfortbildung 'made in BW' zum zukunftsweisenden Erfolgsmodell entwickelt, das den Vergleich mit den viel zitierten Vorbildern für präventive Bemühungen in der Schweiz oder auch in den USA schon lange nicht mehr zu scheuen braucht und als wahrer Exportschlager nicht nur Pate für die Etablierung einer analogen Aufstiegsfortbildung in den Länderkammern Westfalen-Lippe und Hamburg stand, sondern auch als Grundlage der Musterfortbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer diente.
DH-Fortbildungsordnung 
DH-Prüfungsordnung 
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