FAQ's | Parodontologie |
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Frage: Ich knirsche fürchterlich mit den Zähnen. Dadurch ging meine Aufbissschiene innerhalb von wenigen Tagen kaputt und habe deshalb meine gesamten Backenzähne verloren. Zusätzlich habe ich noch Parodontose bekommen. Jetzt teilte mir die Zahnärztin mit, dass sie deshalb schneiden möchte. Ich habe sehr große Angst davor.
Besteht die Möglichkeit, eine andere Methode (zum Beispiel Laserbehandlung) anzuwenden? |
Antwort: Zur Frage "Laser in der Paradontologie", also Laser bei Zahnfleischbehandlungen beantwortet die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, unsere "oberste" wissenschaftliche Gesellschaft eher zurückhaltend.
Sie können diese Stellungnahme auch unter www.dgzmk.de/set5.htm abrufen. Dort klicken Sie auf das Stichwort "Paradontologie" und sie finden dann den Link "Laser in der Paradontologie".
Ein Kernsatz der Aussage ist folgender: "Viele Patienten haben hohe Erwartungen an eine vereinfachte Paradontalbehandlung durch den Einsatz von Lasergeräten. Dem stehen zur Zeit nur wenige fachlich begründete Indikationen gegenüber." Zur Zeit wird also von der alleinigen Behandlung durch Laser abgeraten.
Die Schilderung Ihres Problems (Knirschen, Zahnverlust), lässt den Schluss zu, dass es sich bei Ihrer Erkrankung um eine fortgeschrittene Form der Zahnbetterkrankung handelt. Die Bakterien als Verursacher der Erkrankung müssen möglichst komplett von den Zähnen und vor allem von den Wurzeloberflächen entfernt werden. Dies gelingt bei tiefen und schwierigen Zahnfleischtaschen nicht immer durch einfache (geschlossene) Methoden. Wenn diese Methoden nicht erfolgsversprechend sind, dann muss das Zahnfleisch vom Zahnabgelöst werden (offene Methode), um unter Sicht die Oberflächen reinigen zu können. Diese Behandlungen werden unter örtlicher Betäubung vorgenommen, so dass Sie während der Behandlung keine Schmerzen haben werden. Bei schonender Behandlung ist auch nach der Bahndlung nicht mit übermäßigen Schmerzen zu rechnen. |
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