FAQ's | Füllungstherapie-Konservierende Zahnheilkunde |
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Frage: Ich habe letzte Woche zwei Keramikinlays in den Zähnen 46 und 47 bekommen. Davor waren in den Zähnen Kunststofffüllungen, die jedoch nicht mehr dicht waren. Mit den neuen Füllungen kann ich nicht mehr zubeißen. Sobald etwas Hartes an die Zähne (vor allem Zahn 46) kommt, tritt ein kurzer stechender Schmerz auf, der kurz danach wieder verschwindet. Eine Reaktion auf Heiß und Kalt tritt allerdings nur in geringerem Maße auf.
Nun habe ich ein paar Fragen:
1. Deutet das Druckverhalten auf eine Schädigung des Nerves hin?
2. Wie muss der Zahnarzt weiter vorgehen?
3. Kann man das Inlay kurzfristig wieder entfernen, um eventuell eine Wurzelbehandlung durchzuführen? |
Antwort: 1. Nein, nicht unbedingt. Keramikinlays sind gewöhnungsbedürftig, da sie härter als Kunsstofffüllungen sind.
2. Sie sollten unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen, da eine okklusale Interferenz (das heißt die harmonische Okklusion behindernde Kontaktbeziehung der Zähne, zum Beispiel Okklusionsstörungen, Vorkontakte) vorliegen kann. Eventuell muss der Zahnarzt Einschleifmaßnahmen vornehmen.
3. Schlecht, da das Inlay sehr fest sitzt, kann es wahrscheinlich nicht mehr entfernt werden. In der Regel muss es vor so einer Behandlung durchbohrt werden. |
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