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Käme die Bürgerversicherung, bedeutet das nach Ansicht deutscher Haus- und Fachärzte rationierte medizinische Leistungen, eingeschränkte Therapiefreiheit und eine bedrohte Versorgungsqualität. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Focus Money“.
Manche Beobachter rechnen fest mit dem Einzug in den Bundestag – andere spotten über die „Ein-Themen-Partei“ und sprechen von einer vorübergehenden Erscheinung: Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) polarisiert derzeit. In der Ärzteschaft scheint die junge Vereinigung derzeit jedoch einen großen Rückhalt zu haben. 30,7 Prozent der teilnehmenden Ärzte sprachen sich bei der Hippokranet-Wahlumfrage am Mittwoch für die Partei aus, die damit noch vor der FDP lag.
Die Bundesregierung hat keine Belege dafür, dass Vertragszahnärzte ihnen Patienten immer seltener zuzahlungsfreie Sachleistungen anbieten. Das schreibt sie in ihrer Antwort (17/13356) auf eine Kleine Anfrage der Linken (17/13047).
Vier Monate vor der Bundestagswahl hat sich die deutsche Ärzteschaft klar gegen den Plan von SPD, Grünen und Linken für eine Bürgerversicherung gestellt.
Für ein Ende des Nebeneinanders von gesetzlicher und privater Krankenversicherung haben sich die Bertelsmann Stiftung und die Verbraucherzentrale Bundesverband ausgesprochen. «Die Aufspaltung der Krankenversicherung ist ineffizient und problematisch», sagte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Aart De Geus, am Montag in Berlin laut einer Mitteilung.
Gestern Abend im ZDF: Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin ZDF WISO berichtete diesmal unter anderem über das Thema „Sparen bei der Zahnbehandlung – Zweitmeinung zahlt sich aus“.
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